Hospiz in der Diakonie Ronsdorf

Wir

an Ihrer Seite

Hospizarbeit

Es war den Verantwortlichen der Ronsdorfer Kirchengemeinden und den Mitarbeitern unseres Hauses schon lange ein Anliegen, dass Hospizarbeit auch in Ronsdorf fest verankert wurde. Nach vorbereitenden Gesprächen wählten wir als Kooperationspartner den Hospizdienst der Diakonie Wuppertal, "Die Pusteblume".

"Ronsdorfer für Ronsdorf"

Für einen Hospizhelferkurs konnten wir in kurzer Zeit viele interessierte Ronsdorfer gewinnen. Die Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizhelfer ist mit 160 Stunden umfangreich und arbeitsintensiv. Er wird neben Berufstätigkeit, Familie und anderen Interessen meist mit Begeisterung absolviert. Die Ausbildung umfasst im Wesentlichen die eigene Auseinandersetzung mit Sterben und Tod, beschäftigt sich mit den eigenen Ressourcen, einer hilfreichen und sachgerechten Gesprächsführung, der Begegnung mit an Demenz erkrankten Menschen, Bestattung, Trauer und weiteren Themen. Ausbildung, Begleitung und Einsatz der Hospizhelfer werden vom Förderverein Ronsdorfer Altenhilfe e.V. finanziell unterstützt.

Die ehrenamtlichen Hospizhelfer und Helferinnen werden in stationären und ambulanten Bereichen des Diakoniezentrum Ronsdorf und in den Kirchengemeinden eingesetzt. Die Hospizgruppe steht allen Ronsdorfern, die bei der Begleitung eines schwerkranken, sterbenden Angehörigen Unterstützung benötigen, zur Verfügung. Hospizhelfer verrichten keine Pflege, sie verstehen sich als Begleiter, sowohl für die Sterbenden wie für ihre Angehörigen.

Verantwortliche Ansprechpartner für die Hospizarbeit im Diakoniezentrum Ronsdorf sind Ute Weyersberg und Christian Jarghoff. Im Rahmen ihrer leitenden Tätigkeiten sind sie mit vielen Problemen und Sorgen während des Sterbeprozesses vertraut. Sie schenken den Sterbenden und Angehörigen viel Aufmerksamkeit und legen damit die Basis für das Vertrauen der Menschen, die sie bei diesem schweren Schritt begleiten.